Gegenseitige Hilfe

Gegenseitige Hilfe verstehe ich hier als grundlegendes Fundament einer libertär-sozialistischen Gesellschaft. Dabei wird Solidarität weder als einseitiges Rettertum, noch als rigiden Tauschhandel betrachtet, sondern als offenes, gemeinsames Gestalten auf Augenhöhe – gerade auch über Unterschiede hinweg. Statt Knappheit, Konkurrenz und Vereinzelung setzt sie auf Fülle, Kooperation, kollektive Verantwortung, sowie die Bereitschaft und Fähigkeit von Gemeinschaften, ihre Bedürfnisse partizipativ zu organisieren. Oder so etwas in der Art, Work in Progress...

Konkrete Beispiele

Basisgewerkschaft - Freie Arbeiter*innen Union

Kooperationsstelle für solidarische Landwirtschaft

Poliklinik Syndikat - Solidarische Gesundheitszentren

Für einen vernünftigen Pluralismus

Pluralismus ist nicht gleich Pluralismus: «Gegen die Überspanntheiten eines arroganten Relativismus hilft vielleicht eine Bemerkung von Clifford Geertz: Es wäre absolut absurd, in einer Kloake zu operieren, nur weil man eingesehen hat, dass es keine absolut keimfreien Umgebungen gibt.» - Jürg Berthold, Stimmen aus dem beschädigten Selbstverständnis der Philosophie

Weiterführende Ressourcen über klassenkämpferischen Anarchismus

Untergrund Blättle: Was ist Anarchismus

Peter Kropotkin: Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt (Übersetzung von 1908)

Rudolf Rocker: Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus (Text von 1947)

Murray Bookchin: Sozialer Anarchismus oder Lifestyle Anarchismus (Text in englischer Sprache)

BRRN: Breaking the Waves - gegen die liberale Tendenz im Anarchafeminismus (Text in englischer Sprache)

FAU: Popular Power - Die Fähigkeit der Leute, ihre eigene Gesellschaft zu organisieren (Text in englischer Sprache)